Morgens um fünf ist es im Hamburger Hafen noch ruhig. Der stetige Lärm der 24/7 Schuppen vom Kiez dringt nicht bis in diese Regionen vor. Da der Fischmarkt nur sonntags früh öffnet, sind um diese Zeit keine Touristen unterwegs. Dennoch drängen sich die Menschen dicht an der Haltestelle der Hafenfähre Nr. 62 in Richtung Finkenwerder. Ihr Ziel ist die Lufthansa-Basis, die Flugwerft. Ihre Schicht wird in etwa einer Stunde beginnen.
Ein junger Mann kontrolliert den Inhalt seiner Aktentasche: Die Dokumente des Projektes, an dem er gerade arbeitet (Hydraulikberechnungen für ein Fahrwerk), ein alter Schildpattkamm, an dem bereits einige Zacken fehlen (dafür haben sich ein paar seiner aschblonden Haare darin verfangen), eine Butterbrotdose (leer), eine Ausgabe der Morgenpost (Schub, nicht Andruck) und eine nicht mehr ganz frische Banane (europäisch-klein).
Sein Dienstkollege blättert stehend in der Bildzeitung. Er liest den Kommentar von Franz-Josef Wagner, dabei breitet sich ein heimliches, kleines Grinsen in seinem zerfurchten Gesicht aus. Dies ist sein vorletzter Arbeitstag, in der nächsten Woche hat er Urlaub. Nicht, dass er sich besonders über diesen Umstand freut, denn die Reise, die seine Frau geplant hat (Ungarischer Plattensee) interessiert ihn nicht. Außerdem ist er davon überzeugt, gerade in dieser Phase des Projektes auf der Werft unabkömmlich zu sein. Es ist nicht mehr zu ändern – außerdem hat ihn der Chef bereits mehrfach auf seinen Resturlaub angesprochen. Besser, sich zu fügen. In den Chefetagen macht in letzter Zeit immer häufiger das Gespenst des Stellenabbaus seine Aufwartung. Nicht auf schlechte Ideen bringen.
Die Hafenfähre legt pünktlich an. Noch während der Steg unter heftigem Gefiepe ausgefahren wird, drängen sich die Männer (und ein paar Frauen) an Bord des grasgrünen Gefährts. Heute fährt man auf der „Wolfgang Borchert“, doch dieser Umstand entgeht den meisten unter ihnen. Zu nah ist noch der Gedanke an das heimische Bett, das viele von ihnen erst vor wenigen Minuten verlassen haben. Zu früh am Morgen ist es, um weiter zu denken als bis zum ersten Kaffee in der Werkskantine. Wenn die Fähre rechtzeitig anlegt, schaffen sie das vielleicht sogar noch vor ihrem Schichtbeginn.
Um fünf Uhr sechzehn hat der Schiffsführer bereits das Signal zur Abfahrt gegeben und will gerade den Steg einziehen, da springt in letzter Sekunde ein junges Paar die Eisengitter hinauf. Jedem, der dies mitbekommt, ist klar, dass diese beiden ihr heimisches Bett schon lange nicht mehr gesehen haben, denn ihre Kleidung lässt darauf schließen, bereits irgendwann gestern angelegt worden zu sein, ihre Haare sind von der langen Nacht zerwühlt, und ihre Augen haben den gewissen Glanz, der nur durch die Nähe einer gemeinsam verbrachten, innigen Zeit entsteht. Er greift ihre Hand, zerrt sie ins Schiff. Sie lässt sich zerren, strahlt ihn dabei an, als sei er eine Erscheinung, allein zu ihrer Rettung an diesem trübgrauen Julimorgen der Elbe entstiegen.
Die Werftarbeiter würdigen die Neuankömmlinge keines zweiten Blickes. Paradiesvögel – und dies um diese Uhrzeit. Der Kollege mit dem Balaton vor Augen setzt sich neben den Aktentaschenträger und schlägt wieder die Bildzeitung auf. Er hat nie studiert, und Ausschweifungen aller Art sind ihm ein Gräuel. Nicht, dass er nicht auch gern mal einen hebt, wenn er mit den Kumpels unterwegs ist, aber das kommt in letzter Zeit ja auch immer seltener vor. St. Pauli spielt nicht mehr in der ersten Liga, und überhaupt hat sich die Stimmung verschlechtert. Die Sorge um den Arbeitsplatz beschäftigt sie alle. Der Konkurrenzkampf ist spürbar geworden. Von der alten Kameradschaft ist nicht mehr viel übrig geblieben.
Die Aktentasche wird erneut von ihrem Träger geöffnet. Er entnimmt die bräunliche Banane und ein Papiertaschentuch. Ein kärgliches Frühstück, und er versucht sich zu erinnern, wann ihm seine Frau zum letzten Mal eine richtige Schinkenstulle mit auf den Arbeitsweg gegeben hat. Einige Zeit ist das jetzt her, lange vor der Geburt des dritten Sohnes. Drei flachsblonde Gesichter, in die er blickt, wenn er sich nach der Schicht zuhause kurz ins Kinderzimmer schleicht um zu überprüfen, dass seine Sprösslinge alle noch munter und unter den Lebenden sind.
Flachsblond war auch seine Frau einmal gewesen. Und stolz darauf, sich die Haare nicht färben zu müssen. Heute trägt sie eine Farbe, die sie stolz mit „Mahagoni“ umschreibt. Ihm gefällt das nicht unbedingt, aber ihm ist gleich klar gewesen, dass seine Meinung hier besser nicht hörbar artikuliert werden sollte. Schließlich ist sie in letzter Zeit immer häufiger so gereizt gewesen, unausgeglichen. Eine zusätzliche Provokation würde da schnell zu einem unkontrollierten Gefühlsausbruch führen, und damit konnte er noch nie gut umgehen.
Das junge Paar hat sich auf eine Bank im hinteren Teil des Schiffes zurückgezogen, an der frischen Luft. Er bittet sie, einen Aschenbecher zu besorgen und holt ein Päckchen Drum-Tabak aus der Brusttasche seiner zerschlissenen Jeansjacke.
Das Mädchen steht auf und läuft zum Nebentisch. Sie lächelt entschuldigend, und greift dann nach dem Aschenbecher vor der aufgeschlagenen Bildzeitung. Der Wagner-Fan hat das Lächeln nicht gesehen und blickt nur einmal kurz missmutig auf. Er selbst hat sich vor 15 Jahren das Rauchen abgewöhnt, nachdem ihn der Arzt eindringlich ermahnt hat. Mit seinen Magengeschwüren ist nicht zu spaßen – und auch die Kapazität seiner Lungen hat extrem nachgelassen. Seitdem er mit dem Rauchen aufgehört hat, hat sich seine Kondition spürbar verbessert. Ausgeglichener ist er dadurch nicht geworden.

Mit dem Beutegut in der Hand kehrt das Mädchen zurück zur Bank und lässt sich neben ihrem Liebsten nieder, der mittlerweile zwei ebenmäßig gerollte Zigaretten produziert hat und ihr eine davon in den Mund steckt. Sie greift nun ihrerseits in ihre Jackentasche und holt ein Feuerzeug heraus. Gemeinsam zelebrieren sie ein neu entdecktes Ritual, indem zunächst er ihr, dann sie ihm Feuer gibt. Dann rauchen sie genüsslich, ohne ihren Nachbarn weiter Beachtung zu schenken.
Der Aschblonde blickt derweil nach draußen. Die Fähre hat die Landungsbrücken hinter sich gelassen und fährt am ehrfürchtigen roten Backsteingebäude, an der Fischauktionshalle vorbei. Die Luft ist immer noch diesig, und hin und wieder erreicht die Gischt auch die Passagiere, die sich getraut haben, im Außenteil des Schiffes Platz zu nehmen. Außer unserem Pärchen ist das nur noch eine ältere Frau in einem modisch-kecken Hosenanzug mit auffallender Vogelbrosche am Revers. Der Aschblonde kennt sie flüchtig vom Sehen, sie arbeitet in der Telefonzentrale, seit er denken kann. Dass sie heute die Fähre benutzt, wundert ihn. In der Regel fährt sie mit einem kleinen Renault zur Arbeit. Ein eigenes Auto stand auch lange Zeit auf seiner persönlichen Wunschliste. Ein Auto haben sie auch gekauft, aber das fährt seine Frau. Sie hat die längeren Wege, und bei drei Kindern und mit all den zu erledigenden Einkäufen war die Entscheidung schnell getroffen.

Um nicht wieder in Trübsal zu versinken ob des Wagens, den er selbst gern fahren würde (und von dem er ziemlich konkrete Vorstellungen hat, die er aber selten artikuliert) lenkt sich der Aschblonde wieder mit der Betrachtung des Pärchens ab. Die beiden haben inzwischen aufgeraucht, und der junge Mann ist auf die Bank gesunken. Sein Kopf ruht jetzt im Schoß des Mädchens, das ihm immer wieder gedankenverloren durch die braunen Wuschelhaare streicht. Ein Bild der Innigkeit und des Friedens, das den Aschblonden ein wenig verstört. Die beiden dort hinten scheinen nicht viele Worte zu brauchen, um sich zu verstehen, und bei ihm zuhause ist es genau umgekehrt: Seine Frau und er gebrauchen viel zu viele Worte, um sich nichts mehr zu sagen zu haben.
Sein Kollege steht plötzlich vom Tisch auf. Sein Gesicht hat sich zu einer schmerzhaften Maske verzogen, und er reibt sich mit beiden Händen die Gegend um seine Gürtelschnalle herum. „Magenschmerzen“, presst er zwischen den Zähnen heraus und eilt mit schnellen Schritten in Richtung Bordtoilette. Der Aschblonde nickt mitleidig, aber nicht überrascht. Er wurde schon häufiger Zeuge ähnlicher Szenarien auf dem Weg zur Arbeit, aber nachgefragt hat er nie. Hat der dicke Kollege ein Geschwür? Sind die  Sorgen daheim und am Arbeitsplatz in die Bauchgegend gewandert? Die Lösung, die der Aschblonde nie vermutet hätte, und die der dicke Kollege auch niemals preisgibt, ist viel einfacher: Der rundliche Mann verträgt das Boot fahren nicht. Er leidet unter einer fiesen Art der Seekrankheit. Eigentlich wird ihm schon schlecht, wenn er das Wasser nur von weitem sieht, aber das würde er niemals zugeben. Angesichts dieser peinlichen Tatsache erhält seine Abscheu vor dem Plattensee eine völlig neue Qualität.
Die „Wolfgang Borchert“ hat mittlerweile die Haltestelle „Fischmarkt“ angefahren und wieder verlassen. Hinzu gestiegen ist niemand, und niemand hat das Schiff verlassen. Zügig nimmt die Fähre wieder Fahrt auf, gleitet an den unzähligen Containerschiffen entlang, in denen die Asylsuchenden untergebracht sind und ähnliches undurchsichtiges Gesindel. Der Englandkai wird passiert, und dann der Skandinavienkai. Autos werden gerade auf eine der großen Kanalfähren verladen, und der Aschblonde gibt sich kurz der Träumerei eines gemeinsamen Familienurlaubs an Dänemarks Küsten hin, natürlich in einem großen Wagen, nicht in dem kleinen, popeligen Fiat, den seine Frau täglich bewegen darf, während er hier eingekeilt zwischen Kolleginnen und Kollegen auf diesem stickigen Kahn tagtäglich auf die Werft gekarrt, pardon, geschifft wird. Missmutig blickt er wieder nach draußen, wo der Blick auf die Elbstraße jetzt versperrt wird von Baustellen und bereits fertig gestellten, aber leer stehenden Bürogebäuden. Die Hafennähe soll neue Investoren anlocken. Passiert ist aber noch nicht viel. Einige Baustellen sehen so aus, als ob seit Monaten kein neuer Stein verbaut worden ist. Fehlinvestitionen, die das ohnehin schon magere Stadtsäckel jetzt ausbaden muss. Die Zeitungen verkünden keine Wunder in diesem Sommer. Stattdessen ist die Rede immer wieder von fehlendem Optimismus, von mangelnder Kaufkraft und von lethargischen Investoren, die ihr Geld zurückhalten, bis eine Wende in der Politik erfolgt. Das kann noch dauern, weiß der Aschblonde. Die Zeiten sind eben betrüblich.
Das Paar scheint von solch herunterziehenden Gedanken völlig frei zu sein. Das junge Mädchen hat sich jetzt seiner Jacke entledigt und hält ihr Gesicht dem Fahrtwind entgegen. Sie scheint das trübe Wetter zu genießen. Vermisst denn niemand in diesem grauen Moloch von einer Stadt die Sonne? Wie bei einem unanständigen Gedanken ertappt lässt der Aschblonde den Blick wieder sinken, und greift sich die BILD-Zeitung seines Kollegen, dessen Magenprobleme heute schlimmer zu sein scheinen als gewöhnlich. Immer noch ist er nicht wieder aufgetaucht. Der Aschblonde vertieft sich in das Bild des Mädchens von Seite 1, und stellt eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Mädchen vorn auf dem Schiff fest, was ihn schmunzeln lässt. Ihm entgeht, dass sich der junge Mann gerade erhoben hat und nun seinerseits Richtung Toiletten wandert, ruhigen, festen Schrittes, so als sei er gerade erst nach einer langen, geruhsamen Nacht aufgestanden. Auch das Mädchen sitzt nicht mehr auf der Bank.
„Verzeihung!“
Die helle Stimme schreckt den Aschblonden von seinen warmen Gedanken wieder zurück in die harte Realität.
„Sorry für die Störung, aber brauchen Sie die noch?“ Die tiefgrünen Augen des jungen Mädchens deuten höflich auf die Morgenpost, die der Aschblonde achtlos zur Seite gelegt hat. „Ich würde so gern mein Horoskop lesen.“
„Bitte sehr“. Er nickt gnädig, innerlich jedoch hoch erfreut ob des plötzlichen Kontaktes zu einem anderen lebenden Wesens. Und wirklich, niemand ist ihm auf diesem Schiff jemals so lebendig vorgekommen wie dieses junge Ding da, die kaum Mitte zwanzig sein mag, in ihrem pastellfarbenen, bunt gemusterten T-Shirt und der leichten Gänsehaut auf den Unterarmen, die ihm wohl der Fahrtwind dorthin gezaubert hat.
Das Mädchen lächelt erfreut, nimmt sich die kleine Zeitung und macht ansonsten keinerlei Anstalten, sich wieder zu entfernen. Stattdessen nimmt sie ihm gegenüber Platz und schlägt das Blatt geübt genau in der Mitte auf, dort, wo das Horoskop steht.
„Löwe“, liest sie ihm ungefragt vor. „Sie stehen heute vor einer Herausforderung. Verlassen Sie sich nicht auf Vertrautes. Weiter bringt sie nur ein Sprung ins kalte Wasser.“
Sie lacht. „Wie passend, wenn man sich gerade auf einer Fähre befindet, meinen Sie nicht auch?“
Damit hat der Aschblonde jetzt nicht gerechnet. Er ist verdutzt, und will gerade unwillig abwinken und zu verstehen geben, dass ihm diese Information jetzt gerade sehr unpassend erscheint. Er öffnet den Mund und hört sich sagen: „Und was steht bei den Widdern?“
Sie schaut nach. „Widder. Heute lacht Ihnen die Sonne ins Gesicht. Ergreifen Sie die Gelegenheit, die das Leben für Sie bereithält.“
Grinsend schlägt sie die Zeitung wieder zu. „Der Tag könnte schlimmer beginnen!“
„Da könnten Sie recht haben“, jetzt schmunzelt auch er. Da ist nichts mehr, was er diesem frischen, strahlenden Gesicht entgegen halten kann. So einnehmend erscheint es ihm, dass er kaum registriert, wie die „Wolfgang Borchert“ jetzt mit großem Getute in Övelgönne am Museumshafen anlegt.
Und ehe er sich versieht, ergreift er die Gelegenheit und hält dem faszinierenden Gesicht mit den tiefgrünen Augen seine Hand hin.
„Marten. Christian Marten.“
„Angenehm. Elisabeth.“
Sie schütteln sich die Hände, und er fragt sich beklommen, was ihr Begleiter wohl zu ihrer neuen Bekanntschaft sagen mag, wenn er von der Toilette zurückkehrt. Von seinem dicken Kollegen einmal ganz zu schweigen.

Elisabeth lächelt ihm zu, aber dann schweift ihr Blick bereits wieder von ihm ab und richtet sich auf einen Punkt hinter seinem Rücken.
„Ihr Kollege scheint in Schwierigkeiten zu sein, kommen Sie besser mit.“ Sie zerrt ihn am Ärmel und zwingt ihn so, sich zum hinteren Teil der Fähre umzuschauen, dorthin, wo sich die Toilettentüren ­befinden. Aus der rechten Türe taumelt gerade sein dicker Kollege, schwer gestützt auf den dunkelhaarigen Begleiter von Elizabeth, die dem ungleichen Paar bereits entgegen eilt.
Der Aschblonde stürzt hinter ihr her und erreicht die beiden im gleichen Moment wie sie. „Mensch Gustav, was ist denn los mit dir?“
Der Dicke japst nach Luft und ist unfähig, auch nur einen Laut von sich zu geben.
„Ihr Kollege leidet unter heftigen Magenproblemen. Es ist ein Wunder, dass er sich überhaupt noch auf den Beinen hält“, klärt ihn der Dunkelhaarige auf und greift gleichzeitig nach Elisabeths Hand, was dem Aschblonden natürlich nicht entgeht.
„Kümmern Sie sich um ihn – ich sage noch schnell dem Kapitän Bescheid, damit er einen Krankenwagen ruft. Ihr Freund muss dringend sofort in Behandlung.“
Der Aschblonde geleitet seinen Kollegen zurück zum Tisch, und Gustav lässt sich schnaufend auf der Sitzbank nieder. Plötzlich findet er zurück zu seiner Sprache, und er fängt an, dem Aschblonden alles zu erzählen. Die Magenprobleme, die Seekrankheit, die Angst vor dem Urlaub… wie eine Fontaine sprudelt aus ihm heraus, was ihm schon so lange zu schaffen machte.
Der Aschblonde ist überwältigt und fühlt sich hoffnungslos überfordert. Unbeholfen tätschelt er immer wieder Gustavs Schultern. Dann kommt ihm eine Idee, und er greift sich aus Gustavs Manteltaschen dessen Handy, um im Werk anzurufen und sie beide zu entschuldigen, denn allein will er Gustav auf gar keinen Fall ins Krankenhaus fahren lassen. Es muss sich doch jemand um ihn kümmern, und Sachen braucht er sicherlich auch…

Die Fähre hält außerfahrplanmäßig immer noch am Museumshafen Övelgönne. Sie wartet, bis ein Ambulanzfahrzeug eintrifft und den dicken Gustav sicher vom Schiff in den Wagen geleitet, während der Aschblonde nicht von seiner Seite weicht. So übersieht er völlig, dass sich Elisabeth, nun wieder eng an ihren Begleiter geschmiegt, ebenfalls von Bord begeben hat und nun im Wartehäuschen gegenüber auf den Bus Nr. 112 wartet, der die beiden in wenigen Minuten zum Bahnhof Altona bringen wird.